Mit Gutscheinen/Payback sparen

Sowohl mit Gutscheinen als auch mit Payback-Punkten lässt sich Geld sparen, wenn Geld ausgegeben wird. Der Gutschein ist ein Schein, sozusagen ein Wertdokument, mit dem der Anspruch auf eine Ware oder auf eine Dienstleistung in einem dementsprechenden Gegenwert begründet wird. Seine Gültigkeit wird vom Herausgeber befristet; ansonsten gilt nach § 195 BGB, des Bürgerlichen Gesetzbuches die gesetzliche Verjährungsfrist von drei Jahren. Gutscheine erfüllen im geschäftlichen Alltag in erster Linie den Zweck einer Kundenbindung. Der Inhaber soll zum Kauf animiert werden, wobei der Gutschein als Anreiz für den jetzigen oder für den nächsten Kauf dient.

Gutschein und Payback werden sowohl auf Onlineportalen als auch von den einzelnen Unternehmern angeboten. Sie sind wie eine eigene Welt innerhalb des Cross-Marketings. Der eine Anbieter wirbt mit dem Gutschein für den anderen, wenn bei ihm Ware gekauft wird. Dass es sich dabei nicht um einen direkten Konkurrenten oder Mitbewerber handelt, wird mehr der guten Ordnung halber erwähnt. Cross-Marketing ist eine Marketingkooperation zwischen zwei oder mehreren Unternehmen der freien Wirtschaft. In allen Fällen kommt es entscheidend darauf an, dass Waren und Produkte beziehungsweise Dienstleistungen gekauft werden. Erst dann kann das Geld sparen mit Gutschein oder Payback zur Geltung kommen und eingesetzt werden. Daraus ergibt sich, dass die überwiegende Zahl der Angebote für die ganz alltäglichen Dinge gilt. Ganz typisch sind Payback-Punkte für Kraftstoff an Tankstellen. Jeder Kfz-Halter muss sein Auto betanken.

Gutscheine werden nach unterschiedlichen Kriterien angeboten; von den neuesten über die besten, bis hin zu Last Minute-Gutscheinen. Wer im Onlineshop oder im Einzelhandel am Ort preisbewusst einkauft, der kann mit Gutscheinen automatisch noch mehr Geld sparen. Die Gutscheine selbst sind wertmäßig ganz unterschiedlich ausgestaltet. Die einen bieten einen Preisnachlass im ein- oder zweistelligen Eurobereich, andere sind auf bestimmte Angebote begrenzt. Manchmal gilt der Gutschein beim Einkauf ab einer bestimmten Geldsumme, beispielsweise ab fünfzig Euro. Und oftmals verkörpert der Gutschein auch ein kostenloses Wertpräsent. Die Anbieter sind mit ihrem Gutschein so innovativ wie ideenreich.

Besonders beliebt sind Gutscheine für Urlaubsreisen wie anlässlich einer Hochsee- oder einer Flusskreuzfahrt. Mit der Buchung im Reisebüro beziehungsweise im Internet wird ein Gutschein für den Bordaufenthalt ausgestellt. Das Einlösen während der Kreuzfahrt erspart eine Geldausgabe von oftmals ein- bis zweihundert Euro. Jeder der Beteiligten hat seinen eigenen Vorteil. Der Reiseveranstalter verkauft aufgrund der Gutscheinwerbung die Pauschalreise, und der Kreuzfahrtteilnehmer erhält gegen Einlösen des Gutscheines die Ware oder Dienstleistung kostenlos. Diese Reisegutscheine werden in allen Bereichen des Tourismus angeboten. Sie schonen vor allem dann die Reisekasse, wenn die Gutscheinleistung ohnehin, also auch ohne den Gutschein, in Anspruch genommen, sprich gekauft worden wäre.

Payback ist ein ähnliches Angebot, das in Punkten berechnet und ausgewertet wird. Auch hier ist erst dann eine wirkliche Geldersparnis gegeben, wenn die Payback-Punkte in Bargeld ausgezahlt oder in solchen Waren und Dienstleistungen vergütet werden, die auf jeden Fall benötigt, und die auch ohne Payback gekauft worden wären. Ansonsten ist Payback zwar schön und hilfreich, aber kein wirksames Mittel zum Geld sparen. Im Gegensatz zu den meisten Gutscheinanbietern können Payback-Partner durchaus auch Mitbewerber und Konkurrenten sein. Die Punkte werden möglichst breitflächig gesammelt und beim Betreiber des Payback-Programms eingelöst. Zum Einlösungswert gehören je nach Payback-Anbieter Bargeld, Prämien oder Gutscheine für Waren. An dieser Stelle überschneiden sich die beiden Angebote Gutschein und Payback. Der Kunde kann dann im doppelten Sinne sparen, wenn er mit seinen Payback-Punkten den Gutschein für eine Ware erwirbt, die er ohnehin braucht.

Mit Gutscheinen und Payback im Alltag Geld zu sparen macht ganz nebenbei auch noch Spaß. Es ist eine gekonnte Verbindung des Angenehmen mit dem Zweckmäßigen. Im Ergebnis bleibt immer Geld im Portemonnaie oder auf dem Girokonto, was einfach nicht ausgegeben wird.