Sparen im Haushalt

Mitte des Monats ist der Geldbeutel schon fast leer? Jetzt muss man dringend etwas tun, Geld sparen im Haushalt ist nämlich einfacher als man denkt. Man muss dabei auf nichts verzichten und kommt trotzdem gut über den Monat. Hier sind einige Tipps zum Geldsparen, man muss diese nur beherzigen und in die Tat umsetzen.

Beim Einkauf fängt das Sparen schon an, man muss sich halt bücken, um die billigen Produkte zu erwischen. Doch jeder Lebensmittelmarkt hat eine eigene Marke, die man ohne Weiteres nutzen kann. Die Schokolade schmeckt genauso gut und bei Nudeln kann man sowieso nichts falsch machen. Saisonales Gemüse ist billig, man muss ja nicht unbedingt eingeführte Sorten kaufen. Erdbeeren haben nun mal eine begrenzte Erntezeit, man muss sie nicht das ganze Jahr anbieten. Großpackungen sind auch immer billiger, als kleine Verpackungseinheiten. Man sollte also immer die Großpackung kaufen und den Rest lieber einfrieren. Wenn man einmal in der Woche einen Einkauf startet, gibt man automatisch weniger Geld aus, als wenn man dem Supermarkt jeden Tag einen Besuch abstattet. Und noch eins, man sollte nie hungrig zum Einkaufen gehen, man nimmt dann mehr mit, als man eigentlich braucht.

Auch beim Trinken gibt es etliche Geldspar-Regeln zu beachten. Zwar kostet das Mineralwasser nicht viel, aber warum sollte man sich abschleppen, wenn das Wasser aus der Leitung kommt. In Deutschland ist Leitungswasser durchaus rein und zum Verzehr geeignet. Wenn man lieber Sprudelwasser trinkt, ist die Anschaffung eines „Trinkwassersprudlers“ sicher sinnvoll, das Wasser kann dann einfach mit Kohlensäure versetzt werden. Man kann sogar verschiedene Geschmacksrichtungen herstellen, in jedem Markt gibt es Sirup.

Vorsicht auch bei den Reinigungsmitteln, oftmals werden Reiniger angeboten, die man gar nicht braucht. Das Fenster wird mit Zeitungspapier ebenso sauber und Essig-Essenz und Spülmittel ergeben einen wunderbaren Bodenreiniger.

Man sollte auch immer mit Bargeld bezahlen, das ist zwar altmodisch, hilft aber beim Sparen. Denn wer die Banknote in Händen hat, gibt sie nicht so leicht aus, als wenn der Betrag erst später vom Konto abgebucht wird. Manch ein Kauf wird gar nicht erst getätigt, man überlegt sich gut, ob der neue Geldschein tatsächlich „angebrochen“ werden muss. Genauso unmodern ist ein Haushaltsbuch, doch es zeigt am Ende des Monats ganz genau, wo das ganze Geld geblieben ist und an welcher Stelle vielleicht etwas eingespart werden kann.

Telefon- und Handyverträge müssen regelmäßig überprüft werden, vielleicht gibt es ein günstigeres Angebot. Das gilt auch bei der Energieversorgung, Strom bekommt man unter Umständen vielleicht auch billiger. Also von Zeit zu Zeit die Verträge prüfen und notfalls einen neuen Vertrag abschließen. Das hilft Geld sparen, mehr als man vielleicht denkt.

Bei Reisen muss man immer Last-Minute-Angebote nutzen oder Frühbucherrabatte mitnehmen. Für viele Urlaubsorte sind Sparangebote auf dem Markt und vergleichen sollte man immer. Das Internet bietet alle Möglichkeiten, es kostet zwar etwas Zeit, aber dafür macht man oft ein Schnäppchen bei der Buchung. Man sollte auch ruhig mal über einen Wohnungstausch nachdenken, eine private Wohnung ist billiger und hat eine bessere Atmosphäre, als ein steriles Hotelzimmer.

Die Kosten für Kleidung senken sich automatisch, wenn man gebrauchte Sachen kauft. Die Flohmärkte sind voll davon und bei „ebay“ wird alles möglich angeboten. E muss nicht immer neue Ware sein, man kann mit einem gebrauchten Outfit viel hermachen. Und ein Kleinkind sieht immer süß aus, auch wenn die Kleidung schon einmal getragen wurde. Gerade Kinder wachsen aus Pullovern, Hosen und Jacken schnell heraus, warum also alles neu kaufen?